Wir bei Ginger Jack sind ziemliche Fans von Ingwer, der einfach nicht aufhört.
Denn was passiert eigentlich mit dem Ingwer-Trester, nachdem wir unseren Ginger Jack daraus hergestellt haben? Den werfen wir natürlich nicht einfach weg. Die Geschichte unseres Ingwers endet hier nicht.

Gemeinsam mit unserem lokalen Partner CO-IN schenken wir unseren Restströmen ein überraschendes zweites und drittes Leben.
So gewinnen wir aus dem Ingwer-Trester zunächst durch Dampfdestillation, die mit grüner Solarenergie betrieben wird, ätherisches Ingweröl. Was danach übrig bleibt? Ein herrlich aromatisches Ingwer-Hydrolat. Das verwenden wir als Basis für unsere handgefertigte Seife anstelle von gewöhnlichem Wasser.
Und auch da ist noch nicht Schluss.
Der verbleibende Ingwer-Trester findet eine weitere Verwendung bei einem lokalen Landwirt, wo er als Futter für die Kühe dient. Vom Ingwer-Reststrom zum Kuh-Menü. Das nennen wir Ingwer, der weiterwirkt.
Und dann ist da noch diese Handseife...
Für unsere Seife kombinieren wir das Ingwer-Hydrolat mit nativem Olivenöl extra, Kurkuma und Wolle der Alpakas von CO-IN.

Ja, richtig. Alpakas. 🦙
Die Alpakas werden jedes Jahr geschoren. Ihre Wolle wird gewaschen und fein verarbeitet, sodass das natürliche Keratin freigesetzt wird. Dieses Keratin trägt zu einem cremigen, seidig weichen Schaum bei.
Kurkuma sorgt derweil für die schöne natürliche goldene Farbe. Und das native Olivenöl extra bildet die sanfte, pflegende Basis.
Die Seife wird anschließend von Hand gegossen, 48 Stunden in Ruhe gelassen, geschnitten und auf dem Hof gestempelt. Danach bekommt sie noch mindestens fünf Monate Zeit zum Reifen.

Warum so lange?
Weil gute Dinge manchmal einfach ihre Zeit brauchen. 😉
Während des Reifeprozesses verdunstet langsam das Wasser, wodurch die Seife härter, milder und länger haltbar wird. Das Ergebnis? Eine herrlich sanfte Seife mit einem reichhaltigen, cremigen Schaum.
Vom Reststrom zur neuen Geschichte

Ingweröl. Ingwer-Hydrolat. Alpaka-Wolle. Olivenöl. Kurkuma. Solarenergie. Rückgewonnenes Wasser. Alles findet seine Bestimmung.
Und genau daran glauben wir bei Ginger Jack: so wenig wie möglich verschwenden und so viel wie möglich aus unseren Rohstoffen herausholen.

Ein Reststrom ist bei uns also nicht das Ende der Geschichte. Er ist einfach der Anfang der nächsten.
Gemeinsam mit CO-IN machen wir aus dem, was übrig bleibt, etwas Neues, etwas Lokales und etwas, hinter dem wir mit großer Begeisterung stehen.
Ein kleines Stück Seife oder eine Duftkerze also, aber mit einer ziemlich großen Geschichte.